Der dritte Lauf des iXS German Downhill Cups führte die Downhillgemeinschaft auf die schon legendäre Strecke des Bikeparks in Bad Wildbad. Von den circa 300 Teilnehmern aus 10 Nationen war Andreas Sieber der Schnellste und entschied somit das Rennen für sich.
Zumindest am Anfang musste man sagen: Schlammbad in Bad Wildbad. Nachdem wochenlang bestes Sommerwetter herrschte, waren die Bedingungen beim vorletzten Lauf der deutschen Rennserie eher schlecht. Andauernde Regenfälle verwandelten den Untergrund in eine tiefe Schlammpiste, jedoch irgendwie hatten die meisten Fahrer sehr viel Spaß. Nachdem man teilweise aufgrund der extremen Hitze bei den deutschen Stopps der iXS Rennen in Ilmenau und Rittershausen eher weniger Trainingsläufe absolvierte, sah man hier viele Fahrer permanent auf der Strecke. Zum Beispiel gab sich Hermes Schade (MTB-Bande Schatzki) nach eigener Aussage 14 Runs am Wochenende, nicht zuletzt weil die Streckenbauer der Radsportakademie um Gregor Braun mal wieder ganze Arbeit geleistet haben und einen durchweg flüssigen, aber auch anspruchsvollen Kurs präparierten.
Im Seeding Run waren die Jungen mal an der Reihe, Bestzeit für Erik Irmisch ( YT Industries), Platz 2 für Maximilian Bender (Team Zonenschein) und dahinter der Juniorenmeister Fabian Fader (Solid Aclass Factory Team). Am Sonntag wurden dann jedoch die Karten neu gemischt. Das Wetter besserte sich, weshalb auch unzählige Zuschauer an die Strecke fanden. Der Kurs trocknete zusehends ab, so dass sich die Fahrer auf andere Bedingungen einstellen mussten. Dies gelang am besten Andreas Sieber (Radon Factory Team), der nach Reifenproblemen am Samstag dann doch seiner Favoritenrolle gerecht werden konnte und bis zum Schluss im Red Bull Hot Seat sitzen blieb. Auf dem zweiten Platz reihte sich trotz eines technischen Defektes im unteren Drittel Maximilian Bender ein. Die drittschnellste Tageszeit erreichte etwas unerwartet Andreas Krieger (Propain). Das Gesamtklassement führt nun Sieber vor Irmisch und Marcus Klausmann (Ghost ATG Team) an.
In der Klasse der Frauen war die Startliste eher dünn besiedelt, beispielsweise fehlte Antje Kramer (Giant/O´Neal) aufgrund einer Verletzung und Harriet Rücknagel (OnTheEdge) wegen der Weltcupteilnahme in Champéry. So war für alle Startenden ein Podestplatz garantiert. Den obersten sicherte sich allerdings souverän Sandra Rübesam (Giant Germany) und verwies Liz und Kim Schwemmer (GER - Eightinch Racing) auf die nachfolgenden Ränge.
Schnellster Master war Markus Bast (NOX Cycles), der somit die Führung der Gesamtwertung vom Niederländer Wilfred van de Haterd (NOX Cycles) übernimmt. Van de Haterd wurde aufgrund eines Plattens nach hinten durchgereicht. Auf den zweiten Platz fuhr überraschend Markus Höhns und verdrängte Urs Sturzenegger (Bike-Corner) aus der Schweiz auf den dritten Rang.
Die Klasse U17 konnte Nicolas Mathieu (Fastline Race Team) aus Belgien für sich entscheiden. Jan Berkenkopf (JWF Fahrradhandel) schob sich auf Platz 2, Dritter wurde Julian Hibben (Rose/iXS), der damit sichtlich unzufrieden war.
Auch im nächsten Jahr wird Bad Wildbad wieder eines der Highlights der deutschen Rennsaison, denn zum wiederholten Mal wird dort im Rahmen des iXS German Downhill Cups die Deutsche Meisterschaft ausgefahren.
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Am Wiriehorn wurde am vergangenen Wochenende der verspätete Saisonauftakt des iXS Swiss Downhill Cups ausgetragen. 324 Fahrer aus 17 Nationen kamen ins Diemtigtal und genossen ein absolut gelungenes Rennen.
Nachdem leider der Saisonauftakt am Monte Tamaro aufgrund von extrem schlechten Wetterverhältnissen mit Starkregen und Sichtweiten unter 30 m abgebrochen werden musste, startete der Schweizer Cup erst jetzt am Wiriehorn. Natürlich kamen sehr viele Teilnehmer der Einladung vom Ausrichter Hot Trail nach und nicht zuletzt wegen des eine Woche später stattfindenden Weltcupstopps in der Schweiz gingen auch viele internationale Fahrer an den Start.
Die Wetterbedingungen waren äußerst wechselhaft und machten somit die 2,9 km lange Strecke mit ihren 450 hm zu einer wirklichen Herausforderung. Schon allein diese Fakten zeigen den Anspruch, denn es handelt sich dabei um einen sehr langen und schnellen Kurs, der eine gute Kondition und beste Bikebeherrschung erfordert. Am Samstag fing es pünktlich zum Seeding Run an zu regnen und lies die Strecke stark aufweichen. Einige Hindernisse wurden extrem glatt und verursachten auch bei Topfahrern Probleme. Ein Opfer war beispielsweise der frisch gebackene Deutsche Meister Marcus Klausmann (GER - Ghost ATG Team). Die vielen ambitionierten Helfer von Hot-Trail versetzten jedoch den Kurs für den Sonntag wieder in einen Top Zustand, so dass dann bei schönstem Wetter und einer immer mehr abtrocknenden Strecke bestes Rennfeeling aufkam.
Das Finale versprach wieder einmal Spannung pur. Ziemlich früh sicherte sich Pavel Cep (CZE - Bike Racing Team) den Platz im Red Bull Hot Seat, wurde dann aber von Marcus Klausmann verdrängt. Seine Zeit wurde erst vom vorletzten Starter Dominik Span (SUI - EWZ Mountainbike Team) unterboten, der somit mit einer Zeit von 4:24 min und 2,6 Sekunden Vorsprung vor Klausmann gewann. Als dritter fuhr Roman Roschi (SUI - Stöcklibike) aufs Podest, der an seinem Geburtstag sich somit das schönste Geschenk selbst machte.
Schnellste Frau des Tages war Martina Brühlmann (SUI - iXS/Yeti) und verwies damit Miriam Ruchti (SUI - dr-gravity union/iXS) auf den zweiten Platz. Damit tauschen sie die Platzierung des Vorjahres. Auf dem dritten Platz der aus immerhin zehn Teilnehmerinnen bestehenden Klasse reihte sich Caroline Forrer (SUI - iXS/Yeti) ein.
In der Klasse U17 siegte Antoine Bagnoud (SUI - Crans-Mountain Racing), der bereits mit dem ersten Platz beim Europacup in Leogang auf sich aufmerksam machte. Julian Hibben (GER - Rose) reihte sich vor Michael Bischoff (SUI - Thömus/Hot-Trail) auf dem zweiten Platz ein.
Die Masterskategorie dominierten erwartungsgemäß die Lokalmatadoren. Schon im Seeding Run machte Thomas Ryser (SUI - Thömus/Hot-Trail) mit der zweitbesten Tageszeit eine klare Ansage. Am Sonntag zeigte er dann seine Qualität und gewann mit 4 Sekunden Vorsprung vor seinem Bruder Bruno Ryser (SUI - Thömus/Hot-Trail). Dritter wurde wie schon im letzten Jahr Heinz Hostettler (SUI - Bikebandit.ch).
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Marcus Klausmann gewinnt erneut die Deutsche Meisterschaft und verewigt sich damit zum 14. Mal in der Liste des Titels. Bei den Frauen konnte sich Harriet Rücknagel den Titel sichern. Insgesamt gingen 453 Teilnehmer aus 13 Nationen an den Start des zweiten Laufs zum iXS German Downhill Cup in Rittershausen, wo auch erstmalig die nationale Meisterschaft ausgetragen wurde.
Zum 16. Mal war Rittershausen in Hessen Austragungsort eines Downhillrennens. Der Klassiker im deutschen Kalender glänzte mit besten Bedingungen und schönstem Wetter. Die Streckenführung wurde im Vergleich zu den letzten Jahren größtenteils geändert und erreichte somit einen völlig neuen Charakter. Schnelle Passagen wechselten sich mit extrem technischen und engen Stellen ab, so dass viele Fahrer nicht problemlos einen flüssigen Run runterbrachten. Im Seeding Run wurden erste Zeichen gesetzt und klar war, dass es hauptsächlich um zwei Duelle um den Titel des Deutschen Meisters geben würde.
In der Klasse Elite Men dominierte am Samstag Andreas Sieber (Radon Factory Team) mit 9 Sekunden Vorsprung und zeigte, dass er nicht unverdient auf dieser Strecke bereits drei Mal den Sieg holte. Marcus Klausmann (Ghost ATG Pro Team) hatte einen Fahrfehler und somit war klar, dass bei ihm am nächsten Tag noch einiges Möglich wäre. Als er am Sonntag im Finale als drittletzter Starter ins Ziel kam und nicht die Bestzeit des Vortages unterbot, war die Anspannung groß. Seeding Run zweiter Erik Irmisch (YT Industries) konnte sich nicht behaupten und landete letztendlich auf dem fünften Rang, als viertbester Deutscher. Als letzter startete nun Sieber und bis zur Ziellinie war es äußerst spannend, aber es sollte nicht reichen, er verpasste um 8 Zehntelsekunden die Bestzeit. Klausmann, der verkündete, dass es seine letzte DM sein soll, holte sich den 14. Titel. Dritter wurde etwas überraschend, aber durchaus verdient, Josua Hein (OnTheEdge).
Bei der Kategorie Elite Women fehlte die Abonnentin des Meistertitels Antje Kramer (Giant/Oneal/Sram) aufgrund einer Verletzung, wodurch sich die letztjährige Vizemeisterin Harriet Rücknagel (OnTheEdge) und Sandra Rübesam (Giant Germany) Hoffnung auf das Meistertrikot machen konnten. Nachdem am Samstag Rübesam die Nase vorn hatte, holte sich dann im Finale Rücknagel den Titel. Dritte wurde Nicole Beege (Herobikes.de) und da keine ausländische Fahrerin am Start war, ist dies auch die Platzierung der GDC-Wertung.
In der Masterskategorie gewann Wilfred van de Haterd (NOX Cycles) aus den Niederlanden. Den Titel des Deutschen Meisters konnte sich aber der zweitplatzierte Markus Bast (NOX Cycles) sichern. Auf dem dritten Podestplatz beendete Fabian Arzberger (Bike´n´Style Racing) das Rennen. Bei der U17 Klasse sicherte sich Nicolas Mathieu (Fastline Race Team) aus Belgien den Tagessieg, gefolgt von Julian Hibben (Rose) und dem Briten Micheal O´Brien (HBROOK Racing). Deutscher Meister der Junioren (U19 und U17 zusammengefasst) wurde Fabian Fader (Solid AClass Factory Team).
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Nach 2008 machte der iXS European Downhill Cup zum wiederholten Mal Halt in Ilmenau. Die Universitätsstadt wurde nach der letztjährigen Abstinenz im Downhillkalender wieder als Austragungsort für den deutschen Stopp der Serie ausgewählt. Das mittlerweile 14. Rennen mit dem bezeichnenden Namen „Absolute Abfahrt“ war ein weiteres Highlight in der Veranstaltungs-geschichte.
Es gingen 363 Fahrer aus 11 Nationen, unter anderem sehr viele Neuseeländer, an den Start der fast vollständig geänderten Strecke. Der neue Kurs präsentierte sich in einem nahezu perfekten Zustand, allerdings war er aufgrund der Trockenheit extrem schwer zu fahren, da der lose Boden nicht gerade viel Grip bot. Außerdem war durch die sehr breite Streckenführung die Linienwahl eine schwierige Aufgabe für die Piloten. Der neue Kurs der Absoluten Abfahrt sorgte bei allen Teilnehmern für absolute Begeisterung.
Am besten mit diesen Bedingungen kam am gesamten Wochenende Thomas Braithwaite (GBR - Hope Technology) zurecht. Nachdem er bereits den Seeding Run gewann, stand er zum ersten Mal in seinem Leben als letzter im Finale am Start. Aber er konnte dem Druck standhalten und ging mit 2,7 Sekunden Vorsprung und einer Zeit von 2:05 min als Sieger vom Platz. Zweiter wurde überraschend der Lokalmatador Rick Balbierer (GER - BerGaMont) vor Johannes Sütter (GER - ProPain).
Die Elite Frauen Kategorie entschied Miriam Ruchti (SUI - dr-gravity union) für sich und setzte damit die Serie fort, denn sie gewann bereits die letzten zwei Rennen in Ilmenau. Zweite wurde Harriet Rücknagel (GER - OnTheEdge), vor Sandra Rübesam (GER - Giant Germany) und damit sind die Podestplätze genau so vergeben wie im Jahr 2008. Antje Kramer (GER - Axo Giant) verletzte sich leider bereits im Training und muss nun ihre Ambitionen bei der Deutschen Meisterschaft in der nächsten Woche in Rittershausen zurückstellen.
In der Kategorie der U17 siegte Riku Länsiö (FIN - HyPy) und verwies Matthew Scott (GBR - Uplift Scotland) und Julian Hibben (GER - Rose/dr-gravity union) auf die nachfolgenden Plätze. Matthew Scott baute damit seine Führung im Gesamtklassement aus.
Schnellster Master war Hynek Cizinský (CZE - MAD) und lies damit Heinz Hostettler (SUI - BanditBike.ch) hinter sich. Dritter wurde der Seeding Run Schnellste Wilfred van de Haterd (NED -NOX Cycles), der allerdings nun die Führung in der Gesamtwertung übernimmt.
Die Absolute Abfahrt 2010 wird allen als eines der heißesten Rennen im Gedächtnis bleiben. Ilmenau glänzte wieder mit tausenden Zuschauern und bei bestem Wetter feierten einige hundert Besucher auch bei chilliger Atmosphäre noch am Abend bei der Downhillparty.
Das nächste Renne des iXS European Downhill Cups findet erstmalig in Spicák/Tschechische Republik am 14./15.08.2010 statt.
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In den vergangenen zwei Wochen war Leogang mit dem Weltcup und dem Out of Bounds Festival wohl das Zentrum des Gravity Sports. Den Abschluss bildete heute der zweite Lauf zum iXS European Downhill Cup. 403 Teilnehmer aus 25 Nationen gingen an den Start der Wellcupstecke des letzten Wochenendes.
Die 2300 m lange Strecke mit 480 Höhenmetern war zwar rößtenteils gleich wie beim Weltcup, jedoch war das Wetter trocken und somit völlig andere Bedingungen. Die Startliste las sich allerdings nicht völlig anders, denn die halbe Weltelite gab sich die Klinke in die Hand. Das Konzept, das Out of Bounds Wochenende mit Slopestyle, Fourcross und Downhill zu einem wahren Festival zu machen, ging absolut auf und so trug auch das Rahmenprogramm, beispielsweise durch die legendäre Party, zum Erfolg und der lässigen Atmosphäre bei.
Schon im Seeding Run machten einige Fahrer deutlich, dass ihre Ambitionen auf dem Sieg nicht gerade klein ausfallen und so setzte sich Nick Beer (SUI - Scott 11) mit vier Sekunden Vorsprung auf den ersten Platz. Zweiter wurde Justin Leov (NZL - Trek World Racing) gefolgt von Shaun O’Conner (AUS - Kenda Playbiker) und Marcus Klausmann (GER - Ghost international).
Am Sonntag war die Strecke zum Finale auch noch in den letzten Waldpassagen abgetrocknet und somit noch schneller und so war klar, dass die Bestzeit des Seeding Runs nicht halten würde. Dies unterstrich Brook MacDonald (NZL - MS Evil Racing) gleich zu Beginn, da er aufgrund von Problemen im Seeding Run bereits sehr früh in der Klasse Elite Men an den Start ging und seine Zeit für den zweiten Platz am Vortag gereicht hätte. So konnte er es sich für eine halbe Ewigkeit im Red Bull Hot Seat bequem machen und das Rennen aus einer komfortablem Position genießen, immerhin reichte es zum Schluss für Rang fünf. Als erster unterbot seine Zeit Steve Smith (CAN - MS Evil Racing), der schlussendlich nur von Justin Leov geschlagen wurde. Nick Beer unterbot zwar auch seine Zeit des Vortags, aber trotzdem reichte es nur zu Platz drei, der aber aufgrund der starken Konkurrenz sehr hoch zu bewerten ist und im letztendlich auch die Führung im Gesamtklassement einbrachte.
Bei den Elite Women gab es Tracy Moseley (GBR - Trek World Racing) und den Rest. Sie deklassierte die immerhin anderen 21 Teilnehmerinnen mit 23 Sekunden Vorsprung vor Martina Brühlmann (SUI - iXS/YETI) und Miriam Ruchti (SUI - dr-gravity union). Somit war der Doppelsieg für das von Martin Whitley geführte Team perfekt.
Bei den Master gewann klar Wilfred van de Haterd (NED - NOX Cycles), gefolgt von Heinz Hostettler (SUI - banditbike.ch) und Marcel Waldmann SUI (DT Swiss). Die Klasse U17 male ging an Ormo Ville (FIN - Downhill Team Finnland), zweiter wurde Aram Raoof (POL - RMF FM-PEPSI MAX), dritter Matthew Scott (GBR).
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Im Gegensatz zum letzten Jahr, als Dauerregen den Kurs extrem aufweichen lies, waren die äußeren Bedingungen perfekt. Bei schönstem Sonnenschein präsentierte sich die 2,3 km lange und 200 Höhenmeter umfassende Strecke trocken und somit sehr schnell.
In den Klassen Kids 1 und Kids 2 ab 11 Jahren gingen 27 Teilnehmer an den Start, die aufgrund der Altersbeschränkungen bei anderen Downhill Rennen nicht mit fahren dürfen. Dieser Zuspruch ist sehr erfreulich, da hier das Konzept der Nachwuchsförderung im iXS Rookies Cup bestätigt wird.
Die jüngste Kategorie wurde mit fast 14 Sekunden Vorsprung vom Amerikaner Bennet Newkirk gewonnen. Zweiter wurde Philipp Wimmer, der Gewinner vom ersten Lauf in Winterberg, gefolgt von Swen Bartha. Wie bereits in Winterberg gewann die Klasse Kids 1 Jan Vacek aus der Tschechischen Republik. Bei der Nachwuchsserie wird getreu dem Motto „Rennfahren ist das beste Training“ der bessere Lauf von zwei Läufen gezählt, so dass jeder Teilnehmer zwei Runs absolvieren kann und somit Fahrfehler oder technische Defekte nicht das aus bedeuten. Genau diese Chance nutzte Paul Geissler und verbesserte sich um 18 Sekunden zum ersten Lauf und erreichte somit den zweiten Platz, gefolgt von Julius Sachse.
Die Youth Kategorie gewann souverän Jacaues Bouvet, der beide Rennläufe für sich entscheiden konnte. Auf dem zweiten Platz rangierte am Ende Philip Telgenbrok, Dritter wurde Timo Schuetz. In der Klasse der Girls gingen nur drei Teilnehmerinnen an den Start, so dass einzig die Reihenfolge auf dem Siegerpodest festgelegt werden musste. Anika Schubert stand am Ende auf dem oberen Podest, wobei ihre Zeit auch in der Women Kategorie zum Sieg gereicht hätte. Cindy Kiesewetter wurde zweite und Magdalena Derer somit dritte.
Bei den Frauen dominierte Ina Junker und verwies Jana Götze auf den nachfolgenden Rang. Als Dritte konnte sich Donata Staniek einreihen, die immerhin mit 44 Jahren die älteste Teilnehmerin war.
Sehr knapp ging es in der Junior Klasse zu, da dort Michael Schwab mit nur knapp 3 Hundertstel Sekunden Vorsprung vor Moritz Fischer gewann. Markus Gürster verbesserte sich im zweiten Lauf um 30 Sekunden und schob sich somit auf den dritten Platz.
In der mit knapp 140 Fahrern besetzten Kategorie der Männer war es bis zum Schluss äußerst spannend, denn alle vorderplatzierten verbesserten ihre Zeit aus dem ersten Lauf. Guido Wachter hatte somit das Nachsehen, denn er wurde von Alex Bölecke mit einem fehlerfreien Lauf vom ersten Platz verdrängt, konnte sich allerdings schlussendlich über den zweiten Platz freuen. Als drittplatzierter ging Eric Förster nach Hause, der mit einem zweiten Platz in Winterberg schon seine Qualität beweisen konnte.
Auf das familiäre Flair beim Rennen am Bullhead Mountain im Osten Bayerns kann man sich nun nach drei Jahren einstellen und man kann sagen, dass dort Einsteigern ein gutes Bild der deutschen Downhill Szene vermittelt wird. Das Team um Peter Hanke vom Bullhead House schuf durch einen entspannten Rennablauf und ein attraktives Rahmenprogramm eine angenehme Atmosphäre, so dass sicher einige der Raceneulinge dem Downhillsport erhalten bleiben.
Die Erwartungen an den ersten Lauf waren nicht zuletzt aufgrund der Bekanntheit des Austragungsorts weit über die nationalen Grenzen sehr hoch und konnten voll und ganz erfüllt werden. Mit diesem Rennen konnte im dritten Jahr der Existenz der Serie das Ziel bestätigt werden, die Lücke zwischen den nationalen Rennserien und dem Weltcup zu schließen.
Viele hochkarätige Fahrer nutzten das Rennen eine Woche vor dem 2. Weltcup in Fort William als weiteren Test im internationalen Vergleich und versuchten sich erste wichtige Punkte für die Gesamtwertung der sechs Veranstaltungen umfassenden Serie zu sichern. Die für dieses Rennen neu gebaute Strecke mit 1,6 km Länge und 260 Höhenmetern war technisch sehr anspruchsvoll und gab somit einen Hinweis auf das hohe Niveau der britischen Rennszene. Das wechselhafte Wetter machte die Wurzelabschnitte schwierig, aber trotzdem blieb der schnelle Kurs mit seinen Steilpassagen sehr flüssig. Zum Finale blieb das Wetter typisch schottisch, aber trotzdem fanden sich viele Zuschauer an der Strecke ein. Die lizenzierten Klassen U17 und Masters wurden von britischen Fahrern dominiert.
So gewann Fraser McGlone (GBR - All Tarrain Cycles) die Nachwuchskategorie mit 7 Sekunden Vorsprung vor Joe Connell (GBR - Alpine bikes) und Riku Länsiö (FIN - HyPy). Bei den Masters fuhr Dale McMullan (GBR - Chainreaction Cycles) auf den obersten Podestplatz und verwies Callum Gault (GBR - highline racing) und Cavill Jayson (GBR) auf die nachfolgenden Ränge. Bereits im Seeding Run deutete sich ein Zweikampf um den Sieg der Elite Women Kategorie an. Floriane Pugin (FRA - Scott 11) und Sabrina Jonnier (FRA - Maxxis/Rocky Mountain) fuhren einen Vorsprung von über 20 Sekunden heraus, wobei Jonnier sich den letzten Startplatz beim Rennen am Sonntag sichern konnte. Beim Finale setzte sich dann jedoch Pugin durch und entschied mit 4 Sekunden Vorsprung das Rennen für sich. Auf dem Platz zwei folgte Jonnier gefolgt von Harriet Rücknagel (GER - OnTheEdge) mit 22 Sekunden Gesamtrückstand. Am Samstag sorgte in der Elite Men Kategorie der Junior Lewis Buchanan (GBR - MS Evil Racing) für eine Überraschung, da er die Tagesbestzeit einfuhr und nur er mit Nick Beer (SUI - Scott 11) unter der 3 Minuten Marke blieb. Am Sonntag zum Finale ging in dieser Klasse Ben Cathro (GBR - MTBcut.tv) als einer der ersten auf die Strecke und konnte sich mit seiner Zeit von 2.57 min bis zum Schluss im Red Bull Hot Seat halten und gewann somit die Elite Klasse. Buchanan bewies allerdings wieder seine Qualität und platzierte sich auf dem zweiten Rang, dicht gefolgt von Matt Simmonds (GBR - CRC/Intense iXS). Somit war das Podium nur durch britische Fahrer besetzt. Der amtierende Europameister Nick Beer folgte zumindest auf dem vierten Platz, fünfter wurde Camoron Cole (NZL - Maxxis/Rocky Mountain). Das Rennen war eine große Bereicherung für den iXS European Downhill Cup und die iXS Organisation würde sich über eine Rückkehr auf die Insel im nächsten Jahr freuen. Das nächste Rennen der Serie findet vom 26.-27.06.2010 in Leogang im Rahmen des Out of Bounds Festivals statt.
Unter ihnen Aaron Gwin, der amtierende amerikanischer Meister, der souverän seine Qualität beweisen konnte und sowohl Seeding Run als auch Finale gewann. Auf den zweiten Platz fuhr Nico Vink (BEL) vor Filip Polc (SVK). Schnellster Junior war Lewis Buchanan (GBR), der sich immerhin in der Elite Klasse auf dem 7. Platz einreihte. Die Frauenkategorie gewann Sabrina Jonnier (FRA), die Gesamtweltcupsiegerin 2009.
Große Namen unter den knapp 1400 Teilnehmern garantierten erstklassigen Spitzensport. Noch mehr Aussteller als im Vorjahr präsentierten circa 180 Marken und somit war für die 30.000 Zuschauer die vierte Auflage des Festivals das Freeride Event des Jahres.
Am Samstag traf sich die Fourcross Elite zur Scott Fourcross Challenge in Winterberg. Beim dritten Lauf zur Euro Fourcross Serie, der wichtigsten Rennserie neben dem Weltcup, gingen circa 250 Teilnehmer an den Start der mit Flutlicht ausgeleuchteten Strecke. Unter ihnen Jared Graves aus Australien, Weltcupgewinner des letzten Jahres, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde und sich vor Lukas Mechura (CZE) und Joost Wichman (NED) den ersten Platz sicherte.
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Mit 174 Teilnehmern gab es ein fast ausgebuchtes Teilnehmerfeld bei der Neuauflage des Abfahrtsrennens im Bikepark Osternohe. Fahrer und Zuschauer trotzten dem Wetter und feierten die Bayerischen Meister 2010 im Downhill. Nach einem ungemütlichen, aber trockenen Trainings-Samstag ging es am Sonntag für die Fahrer der Hobby- und Lizenzklassen um den Meistertitel, der allerdings nur in den Profiklassen offiziell vergeben wird! Weiter fanden sich auch nicht-bayerische Fahrer, darunter wieder Weltmeister und ehemalige Worldcup- Fahrer, im Teilnehmerfeld ein, die die abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke als Training nutzten und nur im Rahmen der Tageswertung mitfahren durften.
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Der erste Lauf des iXS Swiss Downhill Cups war in dieser Saison früher angesetzt als in den vergangenen Jahren, da man bereits Anfang Mai am Monte Tamaro bestens Downhill fahren kann. Dies wollten auch 372 Starter aus 15 Nationen, unter ihnen Namen wie Beer, Camelini, Vagner, Masters, Klausmann, Jonnier und Pugin. Jedoch spielte das Wetter nach vielen sommerlichen Tagen verrückt und führte so zur Absage des Rennens.
Einige Schwierigkeiten gab es bereits bei der Anmeldung vor Ort, da der Zuspruch zum Rennen so groß war, dass trotz 250 angemeldeten Startern und über 100 möglichen Nachmeldungen noch weitaus mehr Fahrer am Rennen teilnehmen wollten. Es zeigte sich, dass auch beim Schweizer Cup eine Onlineanmeldung nötig ist, um sicher zu gehen, dass man am Rennen teilnehmen kann. Diese Situation mit weitaus mehr als 350 Startern gab es noch niemals bei einem Rennen des iXS Cups in der Schweiz und erinnert an deutsche Verhältnisse. Sowohl dem Rennveranstalter als auch der Cuporganisation ist es schwer gefallen, Fahrer abzulehnen und deshalb soll an dieser Stelle noch einmal explizit auf das Reglement und die Hilfe zur Anmeldeprozedur hingewiesen werden, denn erst mit dem Eingang des Startgeldes ist die Anmeldung zum Rennen gültig und schafft somit Planungssicherheit für den Veranstalter.
Allerdings war dies leider nicht die einzige Anomalie! Am Samstag kurz vor dem Ende des Trainingslaufs zog so dichter Nebel mit Starkregen auf, dass von der Rennleitung aufgrund der Einschränkung hinsichtlich der Sicherheit das Training abgebrochen werden musste. Nachdem sich bis zum Beginn des Seeding Runs das Wetter nicht änderte, wurde entschieden, dass jeglicher Rennbetrieb für diesen Tag abgesagt werden musste.
Der Sonntag sollte nun also mit einem gezeiteten Trainingslauf beginnen, so dass direkt im Anschluss das Finale ausgetragen werden sollte. Allerdings war auch an diesem Tag keine Besserung des Wetters in Sicht, so dass als Folge der erste Lauf des iXS Swiss Downhill Cups vollständig abgesagt werden musste. Die Serie besteht nun also in dieser Saison nur aus 4 Rennen mit einem Streichergebnis, das heißt, es werden 3 Rennen gewertet.
Jedoch muss gesagt werden, dass die Strecke und auch die Organisation in Monte Tamaro absolut würdig für einen Lauf zum iXS Swiss Downhill Cup sind und die Probleme des Wetters und auch durch die extrem hohen Nachmeldungen leider vom Veranstalter nicht beeinflusst werden konnten. Die Ausrichter sind sich nach dieser erstmaligen Veranstaltung bewusst, für das nächste Jahr einige Änderungen vornehmen zu müssen, so dass Monte Tamaro zu einem festen Bestandteil der Serie wird. Nichtsdestotrotz ist dieser Bikepark insbesondere durch sein außergewöhnliches Flair und die perfekte Strecke eine wirkliche Bereicherung in der Downhilllandschaft. Zumindest am Freitag konnten sich die Fahrer davon überzeugen, denn da sah alles noch nach einem nahezu perfekten Rennwochenende aus. Einige Fahrer nutzten am Sonntag zumindest noch den unteren nicht nebelverhangenen Teil zum Trainieren und hatten sichtlich viel Spaß im tiefen Schlamm.
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Nähere Informationen zu seiner Person erfahrt Ihr unter Fotografen-->Felix Gärtner.
Die Renntermine der iXS Cups stehen und www.extreme-pics.de ist für euch dabei.
01.-02.05.2010 iXS Swiss Downhill Cup #1 Monte Tamaro
17.-18.07.2010 iXS Swiss Downhill Cup #2 Wiriehorn
28.-29.08.2010 iXS Swiss Downhill Cup #3 Crans Montana
02.-03.10.2010 iXS Swiss Downhill Cup #4 Bellwald
22.-23.05.2010 iXS German Downhill Cup #1 Winterberg
10.-11.07.2010 iXS German Downhill Cup #2 Rittershausen
24.-25.07.2010 iXS German Downhill Cup #3 Bad Wildbad
25.-26.09.2010 iXS German Downhill Cup #4 Thale
29.-30.05.2010 iXS European Downhill Cup #1 Innerleithen (GBR)
12.-13.06.2010 iXS European Downhill Cup #2 Verbier (SUI)
26.-27.06.2010 iXS European Downhill Cup #3 Leogang (AUT)
03.-04.07.2010 iXS European Downhill Cup #4 Ilmenau (GER)
14.-15.08.2010 iXS European Downhill Cup #5 Špičák (CZ)
21.-22.08.2010 iXS European Downhill Cup #6 Pila (ITA)
11.-12.09.2010 iXS European Downhill Cup #7 Châtel (FRA)
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Viel Spaß beim Erkunden der neuen Inhalte, welche nach und nach eingepflegt werden.
Bei Fragen zur Website, Fotos oder Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an Thomas Dietze.
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